Welches System eignet sich wann?
Das Nasssystem eignet sich besonders gut in Neubauten, da es eine recht hohe Aufbauhöhe hat. Hinzu kommt, dass der Estrich, der als Dämmschicht zwischen Heizungsrohren und Bodenbelag fungiert, frisch aufgetragen werden muss. Es gibt spezielle Fußbodenheizungen mit Dünnschichtsystem, die weniger Aufbauhöhe benötigen. Diese lassen sich – besonders in Altbauten – auf dem bereits vorhandenen Boden bzw. dessen Dämmschicht verlegen.Die gängigste Methode für eine Fußbodenheizung ist das Trockensystem. Anstatt des Estrichs werden hier Träger- und Systemplatten unter bzw. über der Fußbodenheizung verlegt. Auf den Systemplatten wiederum lässt sich anschließend der gewünschte Bodenbelag platzieren. Eine Alternative zu den wassergeführten Systemen bietet die Elektro-Fußbodenheizung. Sie besteht aus Heizmatten und ist daher besonders flach konzipiert. Der direkte Anschluss an den Strom ermöglicht eine schnelle Veränderung der Temperatur, allerdings verbraucht sie auch deutlich mehr Energie als die Heißwasser-Rohrsysteme im Vergleich. Einen detaillierteren Vergleich finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Fußbodenheizung: Trockenbau vs. Nasssystem.